Freiwillige Selbstauskunft

Vermittlungsablauf

Unser Ziel ist es nicht, sämtliche Hunde Rumäniens zu vermitteln. Aber es gibt Hunde, die auf der Straße nicht zurecht kommen und einfach in einem festen Zuhause bei Menschen besser aufgehoben sind als im Tierheim. Diesen möchten wir die Chance nicht verwehren.

Den Menschen, die sich für ein Tier aus dem Ausland entschieden und sich in einen unserer Schützlinge verliebt haben, möchten wir vermittelnd und helfend zur Seite stehen.
Uns persönlich ist es sehr wichtig, dass die Hunde in gute und liebevolle Hände kommen und dass auf die einzelnen Bedürfnisse des Hundes eingegangen werden kann.
Aus diesem Grund finden im Vorfeld beim Interessenten Vorkontrollen statt, die ein intensives Gespräch beinhalten, um abwägen zu können, ob der Hund auch wirklich in das entsprechende Umfeld passt und ob sich die Vorstellung des Interessenten mit den Bedürfnissen des Hundes deckt.
Dies bedeutet aber nicht, dass nur Menschen mit einem Garten einen Hund vermittelt bekommen! Es ist beispielsweise wichtig, abzuklären, ob sich kleine Kinder oder andere Tiere im Haushalt befinden und ob der gewünschte Hund mit dieser Situation umgehen kann.
Unsere Hunde sind zum größten Teil Straßenhunde oder kommen aus schlechter Haltung. Hier gilt es, alle Umstände abzuwägen. Natürlich sind die Hunde nicht immer stubenrein und/oder leinenführig. Sie müssen sich erst an das Leben in einem Haushalt als Familienmitglied gewöhnen. Die Erfahrung zeigt aber, dass sie sich sehr schnell an die neue Situation gewöhnen. Man muss jedoch bereit sein, dem Tier die nötige Zeit zur Integration zu gewähren!
Bitte bedenken Sie, dass besonders Hunde aus Tierheimen anfällig für Schädlinge und Parasiten sein können! Ohrmilben und Augenentzündungen können JEDEN Hund befallen, auch wenn wir stets nach bestem Wissen jeden Hund vorher in Augenschein nehmen. Aber es ist kein Hundebesitzer gegen solche Unannehmlichkeiten gefeit. Auch auf Inkubationszeiten von verschiedenen Krankheiten, die später ausbrechen können, müssen wir hinweisen. In der Regel betrifft das maximal 1 von 10 Hunden. Unsere Hunde bekommen vor der Ausreise eine Blutuntersuchung , die auf die sog. “Reisekrankheiten” (Leishmaniose, Barbesiose, Erlichiose etc.) testet. Diese sollte nach einigen Wochen wiederholt werden, wenn der Hund bei seiner Familie angekommen ist. Alle diese Krankheiten sind gut behandelbar und nicht ansteckend.

Es kann sein, dass durch den Stress des Transports Befindlichkeitsstörungen ausgelöst werden. Außerdem können die Umstellung des Futters und Stress auf den Magen schlagen.
Es ist wichtig zu wissen, dass man Verantwortung für sein Tier zu tragen hat und sich im vorhinein darüber im Klaren ist, dass der Hund eventuell auch einmal medizinische Behandlung brauchen könnte – besonders im hohen Alter!

Wie läuft eine Vermittlung ab?

In einem Telefonat sprechen wir kurz über Ihre Vorstellungen und geben Ihnen Auskunft zu unseren Hunden. Anschließend vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin zu einer Vorkontrolle. Nach einem positiven Ergebnis wird der Transport in die Wege geleitet und Sie werden über den Ankunftstermin informiert.
Da der Transport einer strengen vorherigen Planung unterliegt, kann es stets zeitliche Schwankungen geben. In der Regel findet monatlich ein Transport statt, welcher über Traces (Seuchenschutzgesetz) angemeldet wird.
Zudem bitten wir auch um Verständnis, dass wir unsere Hunde nicht an Ihrer Haustür abliefern können. Das ist sowohl organisatorisch als auch finanziell nicht möglich. Pro Transport fallen Ausreisekosten (u.a. medizinische Vorsorge: Bluttest, Impfung, ggf. Kastration, ggf. eine Behandlung, Entwurmung/Entflohung; Passausstellung, Veterinäramt) und Transportkosten an. Diese Aufwandsentschädigung (Schutzgebühr) beläuft sich auf insgesamt: 350,- Euro. Alles was übrig bleibt von der Schutzgebühr fließt selbstverständlich wieder in das Projekt bzw. kommt unseren Hunden zugute.
Mit einem Hund aus dem Ausland werden Sie viel erleben, manches wird sicher auch mal anstrengend werden, aber Sie werden immer einen Hund an der Seite haben, der etwas besonderes ist und Ihnen sehr viel zurück geben wird!
Wenn Sie sich für einen unserer Hunde interessieren, nehmen Sie Kontakt zu unserem Team auf Unser_Team. Diese sind bestens mit unseren Hunden vertraut und werden Ihnen alle notwendigen Informationen zukommen lassen und Ihre Fragen beantworten. Vorab können Sie auch auch schon mal folgende Selbstauskunft ausfüllen.

Adoption rettet Leben – werden Sie Lebensretter!

Name des Hundes: (Pflichtfeld)

Vorname (Pflichtfeld)

Nachname (Pflichtfeld)

Strasse + Nr. (Pflichtfeld)

PLZ/Wohnort (Pflichtfeld)

E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Telefonnummer (Pflichtfeld)

Facebookname

Geburtsdatum (Pflichtfeld)

Staatsangehörigkeit (Pflichtfeld)

Personalausweis-Nr

Ausstellende Behörde ihres Ausweises

Beruf

Ggf. Beruf des Partners

Aus wie vielen Mitgliedern besteht Ihr Haushalt?

Sind Kinder vorhanden? Wenn ja, wie viele und wie alt sind diese?

Sind die Kinder bereits mit Tieren vertraut?

Sind alle Familienmitglieder mit dem Tier einverstanden?

Leidet ein Familienmitglied unter Allergien im Zusammenhang mit Tieren?

Warum möchten Sie ein Tier anschaffen? (Zweck)

Seit wann wohnen Sie an Ihrer jetzigen Adresse?

Ist in naher Zukunft ein Umzug geplant?

Umgebung (Stadt, Innenstadt, Stadtrand, Dorf, Ländlich etc.)

Wie wohnen Sie?

Wohnfläche in m²

Ist der Hausherr, Vermieter oder die Wohnungseigentümergemeinschaft mit einer Tierhaltung
einverstanden?

Haben Sie einen Garten und wie viel m² hat der Garten?

Falls Garten vorhanden, wie hoch ist dieser eingezäunt?

Haben sie einen Balkon, und falls ja, sind Sicherheitsvorkehrungen vorhanden? Wenn nicht, welche
Vorkehrungen planen Sie, um Unfälle zu vermeiden?

Welche und wie viele Tiere leben derzeit in Ihrem Haushalt?

Hatten Sie zuvor schon einmal Haustiere?

Wenn ja, sind diese gestorben, verschwunden/weggelaufen, oder abgegeben worden, und warum?

Würden Sie ein Tier einschläfern lassen? (Ja/Nein; warum?)

Wo soll das Tier ständig untergebracht werden?

Wie viele Stunden müsste das Tier täglich alleine bleiben?

Wo befindet sich das Tier bei Abwesenheit, Urlaub etc.?

Sind die Kosten für Ernährung, Arzt, Steuern, Spielzeug etc. eingeplant und abgesichert?

Haben Sie genügend Zeit zur Verfügung, um das Tier seinen Anlagen entsprechend ausreichend zu
beschäftigen?

Können Sie ausreichend Geduld, Zeit und Verständnis für die Eingewöhnungsphase des Hundes aufbringen
und wollen Sie dies auch (z.B. hinsichtlich Stubenreinheit, Ängstlichkeit, Unsicherheit, Beschädigung
von Mobiliar, Kleidung etc.)?

Sind Sie sich darüber im Klaren, dass ein Tier Schmutz und vor allem Tierhaare im Haus oder der Wohnung sowie an Kleidungsstücken verteilt, und es mit teilweise erheblichem Mehraufwand verbunden ist, diese regelmäßig zu beseitigen (wobei man sie nie gänzlich beseitigt bekommt)?

Könnten Sie sich nach der Ankunft des Tieres 2 Wochen Urlaub nehmen, bzw. ist jemand zu Hause?

Hat das Tier Zugang zu allen Räumen in Wohnung/Haus?

Falls nicht, aus welchen Gründen?

Was darf ein Tier bei Ihnen nicht (Couch, Bett etc.)?

Sind Sie bereit an Problemen die auftreten können zu arbeiten, ggf. mit Unterstützung eines Trainers?

Planen Sie den Besuch einer Hundeschule/Welpengruppe?

Bestünde die Möglichkeit zu ausreichendem Kontakt mit Artgenossen? (regelmäßiges Spielen und Toben
ohne Leine)?

Besteht die Möglichkeit dem Hund Freilauf ohne Leine zu gewähren nach der Eingewöhnung?

Was sind für sie Gründe, ein Tier wieder abzugeben?

Sind sie bereit, das Tier wieder zurück an den Verein zu geben, und es nicht ins Tierheim zu bringen und
auch nicht selbst weiterzuvermitteln, falls sie es abgeben müssen?

Haben sie sich informiert ob ihre Gemeinde einen Halter-Sachkundenachweis fordert und sind Sie, falls
sie ihn nicht schon besitzen, bereit, ihn falls nötig zu machen?

Sind Sie bereit ggf. eine längere Wegstrecke in Kauf zu nehmen, um den Hund entlang der Transportroute an
festgelegten Haltepunkten abzuholen? Ein Auto ist dazu zwingend erforderlich?

Sind Sie, sollte es wider Erwarten dazu kommen, dass Sie das Tier nach seiner Ankunft doch nicht
behalten können, dazu in der Lage, das Tier noch ein paar Tage bis wenige Wochen zu behalten und zu versorgen (z.B. indem
sie es räumlich separieren), bis wir einen neuen Platz gefunden haben?

Haben Sie offene Fragen die Vermittlung betreffend?

Haben Sie unser Infoblatt Blinde Passagiere und das Infoblatt Vermittlung / Adoption gelesen?